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Militär auch hier in den Schulen
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Wahlkampfauftakt der LINKEN in Höxter, Warburg und Bad Driburg

Die Genossen Gisbert Kruse, Ansgar Simon, Dieter Reinhardt vom Kreisvorstand der LINKEN und Direktkandidat Jörg Volacek präsentierten bei herrlichem Wetter auf dem Höxteraner Markt das Wahlprogramm der NRW-LINKEN. Über 200 Bürgerinnen und Bürger griffen interessiert zu. Sie wissen: wenn sich in NRW und im Bund wirklich etwas ändern soll, geht es nicht ohne DIE LINKE in den Parlamenten. Unverhoffte Unterstützung bekamen die vier Höxteraner durch einen sympathischen Musiker, der den Marktbesuchern mit vielen musikalischen Klassikern so richtig einheizte.
In Warburg war am Sonnabend nicht ganz so viel Betrieb wie gewohnt, so dass unserem Kreistagsabgeordneten Wolfgang Peters und dem Ortsverbandssprecher Wolfgang Paetsch genügend Zeit für ausgiebige Gespräche mit den Interessierten blieb. Auch hier fanden fast 200 Wahlprogramme ihre Leser. In Bad Driburg bot sich ein ähnliches Bild. In allen drei Städten präsentierte sich nur DIE LINKE den interessierten Bürgerinnen und Bürgern.
Schon jetzt ein politischer Klassiker ist unser NRW-Wahlprogramm, das einzige Wahlprogramm mit klaren Aussagen. Unsere Schuldenbremse heißt Millionärssteuer!


Erfolgreiche Kreismitgliederversammlung in Beverungen
Am Mittwochabend wählten die Mitglieder des Kreisverbandes ihren Direktkandidaten für die Landtagswahl am 13. Mai 2012. Jörg Volacek aus Höxter-Bödexen gewann die Wahl gegen Thorsten Gerdes, der sich ebenfalls um das Amt bewarb. Jörg ist seit März 2010 ehrenamtlicher Sprecher des Kreisverbandes Höxter der LINKEN. Er ist seit drei Jahren Parteimitglied und steht ohne Kompromisse für das NRW- Wahlprogramm der LINKEN ein. Er ist 47 Jahre alt, verheiratet und freiberuflich als Laufcoach tätig.
Dieter Reinhardt, 70, Rentner und ebenfalls aus Höxter-Bödexen, rückte in den Kreisvorstand auf. Dieter ist dem Ortsausschuss Bödexen beigeordnet und seit zweieinhalb Jahren bei den LINKEN aktiv.

Am vergangenen Sonntag kam die Herforder Bundestagsabgeordnete Inge Höger nach Ottbergen ins Bürgerhaus, um die außenpolitische Agenda der LINKEN vorzustellen. Das Muster der NATO-Angriffe auf Afghanistan, Irak und Libyen scheint sich auch im Falle Syrien zu wiederholen. Aus prekären oder vermeintlichen inneren Bedrohungslagen wird versucht, mit Hilfe von einseitigen Medienkampagnen und UNO-Resolutionen eine akute militärische Bedrohungslage herbeizureden, die dann unbedingt militärisch - durch Einmarsch von oder Bombardierung durch NATO-Truppen - beseitigt werden müsse. (mehr ...)
Stellungnahme des Kreistagsabgeordneten Wolfgang Peters, DIE LINKE, zum Haushalt 2012

Wieder einmal stehen wir vor der Verabschiedung eines Haushalts. Diesmal für das Jahr 2012. Und wieder einmal diskutieren wir. Über Inhalte, Notwendigkeiten und selbstverständlich über die finanziellen Möglichkeiten. Was erwartet uns? (Mehr ...)
Steigende Zahl von Minijobbern im Rentenalter
Das Thema Altersarmut ist längst nicht mehr nur Zukunftsmusik, wie uns allen inzwischen bekannt ist. Auch die "Huxaria" berichtet in ihrer Ausgabe vom 4. Januar erneut über dieses düstere Thema. Bereits jetzt leiden mehr und mehr Senioren unter mangelnden Einnahmen durch die Gesetzliche Rentenversicherung. Sie sind gezwungen, weiterhin Geld hinzuzuverdienen. Nach Angaben der IG Bauen-Agrar-Umwelt arbeiteten im ersten Quartal 2011 im Kreis Höxter 1196 Senioren als Minijobber. Seit 2003, der ersten Zählung dieser Beschäftigtengruppe im Landkreis ist ihre Zahl um 13 Prozent angestiegen. Ändern ließe sich dies nur durch Anhebung der gesetzlichen Grundsicherung oder gesetzliche Mindestlöhne, die deutlich über der 10-Euro-Schwelle liegen müssen. Denn, so Heinrich Echterdiek von der IG BAU Ostwestfalen-Lippe, das Risiko von Altersarmut ist bei Niedrigverdienern am höchsten. Selbst wer 45 Jahre lang Vollzeit arbeitet, aber mit einem Stundenlohn um die 9 Euro abgespeist wird, erarbeitet sich eine Rente auf Grundsicherungsniveau.
(Wir berichteten bereits über die katastrophalen Prognosen von Altersarmut im Kreis Höxter.)
Die planmäßige Verelendung nicht nur des Kreises Höxter

Wie im Bund wie in NRW so auch im Landkreis Höxter: die Haushaltssituation der Gebietskörperschaften führt auf allen Ebenen zum Kollaps. Diese düstere, sich seit längerem abzeichnende Prognose hat nun auch der Landrat des Kreises Höxter, Friedhelm Spieker, CDU, bestätigt. In der Kreistagssitzung vom 15. Dezember 2011 wies Spieker auf die „strukturelle Unterfinanzierung der kommunalen Haushalte in NRW, insbesondere bedingt durch die stetig steigenden Sozialleistungen“, hin. Nun ist diese Feststellung für aufmerksame politische Beobachter/innen nichts Neues, die Misere begann schließlich schon um die Jahrtausendwende, nachdem die Bundesregierung Schröder/Fischer/Clement erhebliche Senkungen der Unternehmenssteuern und der Spitzensteuersätze der Einkommensteuer beschloss. Seitdem finden die unablässig steigenden Staatsschulden und die Unterfinanzierung insbesondere der am Steuersäckel des Bundes hängenden Kommunen aus der medialen Berichterstattung nicht mehr heraus. Die Regierung Merkel/Steinmeier/Steinbrück legte 2008 noch eine Schippe drauf und senkte die Unternehmenssteuern erneut. So sank der nominale Satz der Körperschaftssteuer innerhalb eines Jahrzehnts von 45 auf 15 %. Außerdem senkte Steinbrück die Kapitalertragssteuern auf nur noch 25 %. Die Steuerausfälle gegenüber den neunziger Jahren betragen inzwischen über 100 Mrd. Euro pro Jahr.
Wer die tragenden Finanzsäulen der öffentlichen Gebietskörperschaften dermaßen amputiert, muss sich über die Folgen nicht wundern. Die tragen in erster Linie die Kommunen, die nämlich die gleichzeitig gewachsene Armut über ihre Jobcenter und Sozialämter finanzieren müssen. Die damals von der Regierung Schröder beschlossene Ersetzung der Arbeitslosenhilfe durch "Hartz IV", die Ausweitung des Niedriglohnsektors und die hartnäckige Weigerung, eine bundesweite Mindestlohnregelung einzuführen, hat zur krassen Verarmung eines Siebtels der Bevölkerung geführt. Dieser Bevölkerungsteil, der z. T. selbst von einer Vollzeittätigkeit nicht leben kann, wird auch im Rentenalter der Armut nicht entkommen. Denn selbst wer 45 Jahre lang Vollzeit arbeitet, aber mit einem Stundenlohn um die 9 Euro abgespeist wird, erarbeitet sich eine Rente auf Hartz IV-Niveau.
Bis 2020 wird allein im Kreis Höxter ein Anstieg um 150 % derjenigen Rentner erwartet, die auf staatliche Grundsicherung (entspricht "Hartz IV") angewiesen sein werden (wir berichteten). Auch Landrat Spieker rechnet mit einer Verdreifachung der Sozialausgaben für Über-60-Jährige und weiß, dass Höxter diesen Trend nicht umkehren kann. Er gesteht ein, dass beim nächsten, absehbaren Konjunktureinbruch, der den Finanzämtern weitere Löcher reißen wird, „eine verstärkte Mitfinanzierung durch Bund und Länder zwingend notwendig“ sein wird, denn die Finanzierungspotentiale des Kreises – zu nennen wären Gebühren, Gewerbesteuern und Privatisierungen – seien bereits ausgeschöpft und das Tafelsilber längst verkauft.
Nun weiß nicht nur der Landrat, dass auch Bund und Länder inzwischen keinerlei finanzielle Reserven mehr besitzen. Nur die gesetzliche Änderung der Steuersätze beim Bund kann hier Abhilfe schaffen – leider undenkbar bei einer Bundesregierung, die zuerst die Profitinteressen der Unternehmen im Auge hat und sogar Unternehmensverlagerungen ins Ausland und Spekulationsverluste von Großbanken aus dem Steuersäckel subventioniert. In einer solchen Gesamtlage gleicht kommunalpolitischer Optimismus für 2012 einer Realsatire. Weitere Kürzungen in den kommunalen Bereichen Soziales, Bildung, Investitionen für Kitas, Schulen, Altenheime, Straßenbau werden uns schon bald erreichen.
Als guter Vorsatz für das neue Jahr bleibt uns nur, für einen grundsätzlichen Politikwechsel auf allen Ebenen zu kämpfen – für alle Menschen und nicht mehr für die Profite einiger weniger! In diesem Sinne: Hals- und Beinbruch für 2012!
Weltspartag der LINKEN in Höxter

Außerordentlich freundlich begrüßten die sieben LINKEN aus Höxter die Passanten in der Innenstadt vor der Filiale der Deutschen Bank am sonnigen Weltspartag letzten Freitag. "Wir sagen heute einfach mal Danke für die unendliche Geduld mit uns, und vielen Dank für Ihr schönes Geld!" schallte es den überraschten Fußgängern entgegen, die zunächst wohl an eine Werbeaktion der Banken dachten. Nun, die LINKEN schlüpften für zwei Stunden in die Rolle der Banken und meinten dies allerdings ironisch. "Dank auch an die Politiker für die Übernahme unserer Verluste, Dank für die Steuersenkungen der letzten zwanzig Jahre", heißt es weiter auf dem Flugblatt. Die für die Bankenrettung zurückgelegten Milliarden kann man genauso gut zum Fenster hinauswerfen, denn es glaubt heute wohl niemand mehr daran, dass das jahrelange und Billionen Euro teure Steuergeldabsaugen der entfesselt spekulierenden Geschäftsbanken jemals ein gutes Ende nehmen wird - es sei denn, sie werden endlich unter öffentliche Kontrolle gestellt und die Zockerei beendet!
Hartz IV-"Leistungen zur Eingliederung in Arbeit" werden massiv zurückgefahren
Die Mittel für die SGB II-„Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ (Hartz IV) des Jobcenters in Höxter sollen bis zum Haushaltsjahr 2012 voraussichtlich um 42,8 Prozent gegenüber dem Haushaltsjahr 2010 gekürzt werden. Das bedeutet auch gegenüber 2011 noch einen Rückgang dieser Fördermittel um 25,5 Prozent. Dies teilte das Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) im Juli mit, als es die Planzahlen für alle Städte und Kreise untersuchte.
Während gleichzeitig erneut Hunderte Milliarden Euro für die Rettung der Banken zurückgelegt werden - nichts anderes bedeutet schließlich der Aufbau der Europäischen Rettungsfonds für hochverschuldete EU-Staaten - kürzt die Bundesregierung massiv die Mittel für die Wiedereingliederung von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt. Die Kürzungsplanungen für Höxter befinden sich noch über dem Bundesdurchschnitt. Wahrscheinlich, weil es in unserem Landkreis so viele "gut bezahlte" Stellen gibt . . .
Der DGB Paderborn führte die Kundgebung aus gegebenen Anlass am Rathausplatz durch. Unter dem Motto: „Gute Arbeit für Europa – Gerechte Löhne – Soziale Sicherheit" fanden sich mehrere Hundert Bürgerinnen und Bürger ein. Als Redner sprachen u. a. Gewerkschaftsvertreter sowie der Bürgermeister dieser Stadt. Die gewerkschaftlichen Beiträge... Mehr...
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Stur wie ein Esel scheint Margot Honecker, verstockt bis ins Mark von ihrer Überzeugung, mit ihrem Mann Erich richtig gehandelt zu haben. Wer glaubt, die DDR verharmlosen zu müssen, irrt – die BO Bad Driburg ist klar anti-nostalgisch. Mehr...
Beteiligung an der Mahnwache der Grünen zum Gedenken an den Jahrestag des mehrfachen Super-GAU in Japan am 11. März Mehr...